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OrionStar CleaniBot S55 Pro als autonomous floor scrubber für cafeterias and canteens: Leitfaden für Catering-Manager

2026-08-04 23:51

OrionStar CleaniBot S55 Pro als autonomous floor scrubber für cafeterias and canteens: Leitfaden für Catering-Manager

In der Gemeinschaftsverpflegung stehen Catering-Manager und Leiter Verpflegung vor einer wachsenden betrieblichen Herausforderung: Der akute Fachkräftemangel im Reinigungsgewerbe trifft auf immer engere Reinigungsfenster zwischen den Servicezeiten. Wenn Böden in Kantinen und Mensen zwischen den Essensausgaben oft innerhalb von 30 bis 90 Minuten gereinigt werden müssen, geraten rein manuelle Prozesse an ihre Grenzen.

Die Automatisierung der Bodenreinigung entwickelt sich daher von einem reinen Technologieprojekt zu einer betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit. Dieser Leitfaden bewertet, inwiefern der OrionStar CleaniBot S55 Pro als autonomer Reinigungsroboter (Autonomous Floor Scrubber) geeignet ist, die spezifischen Reinigungs-, Hygiene- und Dokumentationsanforderungen in Kantinen und Mensen (Cafeterias and Canteens) zu erfüllen.

1. Zonenbasierte Herausforderungen und die technische Passung des OrionStar CleaniBot S55 Pro

Ein erfolgreicher Einsatz von autonomen Reinigungsrobotern (Autonomous Floor Scrubber Robots) erfordert die genaue Abstimmung der Maschinenfähigkeiten auf die Topologie der Einrichtung. Kantinen und Mensen (Cafeterias and Canteens) bestehen aus unterschiedlichen Teilbereichen mit jeweils eigenen Anforderungen an die Bodenpflege.

Sitzbereiche und Flure (Dining Areas und Corridors)

In den Sitzbereichen und Fluren dominieren Laufwege, die durch Stühle, Tische und Säulen unterbrochen sind. Die Herausforderung besteht hier in der Navigation durch Engstellen und der Vermeidung von Störungen des laufenden Betriebs.

Der OrionStar CleaniBot S55 Pro ist mit Abmessungen von 650 × 580 × 550 mm relativ kompakt gebaut und benötigt laut Herstellerangaben eine minimale Durchfahrtsbreite von 700 mm. Dies ermöglicht das Navigieren zwischen standardisierten Kantinentischen. Für die Umgebungserfassung nutzt das Gerät eine Kombination aus LiDAR-Sensor (für Kartierungen von bis zu 10.000 m²), Stereokamera für die Abgrunderkennung (etwa an Treppenabgängen) und Ultraschallsensoren.

Zudem ist für den Einsatz während der Randzeiten (etwa wenn sich noch Gäste in den Randbereichen aufhalten) die Geräuschemission relevant: Der Roboter arbeitet im Standard-Scheuermodus (Scrubbing) bei 55 dB und im Staubwisch-Modus (Dust Mopping) bei 45 dB.

Essensausgabe und Küchenlogistik (Serving Lines und Kitchen Back-of-House)

Die Bereiche der Essensausgabe und der rückwärtigen Küchenlogistik sind durch Fett-, Öl- und Getränkespritzer stark beansprucht. Rutschgefahr und hohe hygienische Auflagen erfordern hier eine intensive Nassreinigung.

Für diese Zonen bietet das Gerät neben dem Standard-Scheuern einen "Power Scrubbing"-Modus an. Das InstantClean Floor Care System integriert Kehr-, Scheuer- und Absaugfunktionen in einem Durchgang (Reinigungsbreite der Hauptbürste: 550 mm). Mit einem 22-Liter-Frischwassertank und einem 15-Liter-Schmutzwassertank ist das System für die Aufnahme von Flüssigkeiten und grobem Schmutz (bis zu 3 cm Höhe) ausgelegt.

Ein entscheidender Faktor für HACCP-konforme Bereiche (Kitchen back-of-house) ist die Wartungshygienik der Maschine selbst: Der Schmutzwassertank des CleaniBot S55 Pro ist als separates Modul leicht entnehmbar und waschbar. Dies hilft dabei, das Risiko von Geruchsbildung und mikrobiellen Ablagerungen durch Speisereste zu minimieren.

2. Reale Flächenleistung und das Cobot-Betriebsmodell

Bei der Kalkulation von Reinigungszeiten in der Gemeinschaftsverpflegung müssen theoretische Spezifikationen in reale Arbeitsabläufe übersetzt werden.

Laut Herstellerdaten erreicht der OrionStar CleaniBot S55 Pro im Scheuermodus eine theoretische Flächenleistung von bis zu 1.197 m²/h und im Kehr-/Saugmodus bis zu 1.368 m²/h. Praxisstudien aus der Reinigungsbranche (wie die Erhebungen der Wirtschaftskammer Österreich) zeigen jedoch, dass in realen, möblierten Umgebungen mit durchschnittlichen Netto-Flächenleistungen von etwa 200 bis 800 m²/h zu rechnen ist. Die Akkulaufzeit des Geräts (4,5 Stunden im Standard-Scheuermodus, bis zu 28 Stunden im reinen Dust-Mop-Modus) reicht unter diesen Bedingungen in der Regel für eine komplette Schicht in mittelgroßen bis großen Kantinen aus.

Catering-Manager sollten den Einsatz als "Cobot"-Modell (Mensch-Maschine-Kollaboration) planen. Während der autonome Reinigungsroboter (Autonomous Floor Scrubber) die großen Freiflächen übernimmt, konzentriert sich das Personal auf Tische, Kontaktflächen und schwer zugängliche Ecken. Zwar unterstützen die integrierten Linienlaser des Roboters die Kantenreinigung bis auf einen Abstand von typischerweise 5 bis 10 cm zur Wand, dennoch müssen für die manuelle Nachbearbeitung von Rändern und Ecken laut Branchenerfahrungen etwa 10 Prozent des gesamten Reinigungsaufwands einkalkuliert werden.

Da die Anforderungen je nach Objektgröße variieren, bietet die OrionStar CleaniBot Serie verschiedene Konfigurationen, um das passende Verhältnis aus Maschinengröße und Flächenleistung für den jeweiligen Standort zu finden.

3. Digitale Steuerung, HACCP-Nachweise und Datenschutzangelegenheiten

Catering-Betriebe und öffentliche Mensen unterliegen strengen Auflagen hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit und des Datenschutzes.

Der OrionStar CleaniBot S55 Pro verfügt über Wi-Fi- und 4G-Konnektivität. Dies ermöglicht Remote-Deployment, Over-the-Air (OTA) Updates und vor allem ein digitales Reporting. Letzteres ist für Leiter Verpflegung ein wichtiges Instrument, um Reinigungsprotokolle automatisiert zu erfassen und Facility Managern datenbasierte Nachweise zur Unterstützung ihrer HACCP-Konzepte zu liefern.

Wichtiger rechtlicher Hinweis zu Datenschutz und DSGVO (GDPR): Da der Roboter mit Kameras, LiDAR-Sensoren zur Raumkartierung sowie Cloud-Anbindung für Datenübertragung und OTA-Updates ausgestattet ist, erfasst er potenziell personen- oder raumbezogene Daten von Gästen und Mitarbeitern. Betreiber in Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz) müssen zwingend im Vorfeld prüfen, ob die Datenspeicherung und -verarbeitung des Geräts (inklusive möglicher Serverstandorte im Drittland) den Vorgaben der DSGVO und den lokalen Datenschutzgesetzen entsprechen. Oft ist die Einbindung des Betriebsrates und des Datenschutzbeauftragten erforderlich, um festzulegen, welche Sensordaten wie lange und an welchem Ort gespeichert werden dürfen.

FAQ: Häufige Fragen von Catering-Managern

Wie viel Personalzeit bindet der Roboter für die eigene Wartung?

Branchenstudien empfehlen, pro Einsatztag etwa 15 Minuten für Rüst- und Wartungszeiten (Wasserwechsel, Reinigung) einzuplanen. Der OrionStar CleaniBot S55 Pro unterstützt dies durch modulare, werkzeuglos wechselbare Reinigungswerkzeuge, leicht zu reinigende Rohrleitungen und den separat entnehmbaren Schmutzwassertank.

Kann ein Reinigungsroboter (Robotic Floor Scrubber) während der regulären Öffnungszeiten arbeiten?

Grundsätzlich ja, da das Gerät mit 55 dB (Scheuern) bzw. 45 dB (Wischen) verhältnismäßig leise arbeitet und über eine mehrstufige Hinderniserkennung (Ultraschall, LiDAR) sowie einen Not-Halt-Schalter verfügt. Für eine optimale Flächenleistung (besonders im Nasseinsatz in Ausgabebereichen) empfiehlt sich jedoch der Einsatz in den Schichtpausen oder nach Betriebsschluss, um Laufwege nicht zu blockieren.

Kann das Gerät von Hartböden auf Teppiche wechseln?

Ja. Der Roboter verfügt über zonenbasiertes Mode-Switching. Er kann in Fluren oder Ausgabebereichen scheuern (Scrubbing) und beim Wechsel in mit Niederflorteppich ausgelegte Besprechungs- oder Loungebereiche automatisch in den Sweep & Vacuum Modus wechseln.

Ersetzt die Maschine das Reinigungspersonal vollständig?

Nein. Die Einführung zielt darauf ab, die strukturellen Engpässe durch den Personalmangel bei der Großflächenreinigung zu schließen. Das Fachpersonal wird von der physisch schweren Bodenreinigung entlastet und kann für anspruchsvollere Aufgaben (Desinfektion von Ausgabetheken, manuelle Kantenreinigung) umgeschichtet werden. Zudem optimiert der Roboter den Verbrauch von Wasser und Reinigungsmitteln, was die laufenden Materialkosten senkt und den Return on Investment (ROI) verbessert.