
In stark frequentierten Bereichen ist das kontrollierbare Zeitfenster wichtiger als eine pauschale Modellrangliste. Der OrionStar CleaniBot C5 kann für eine abgegrenzte, offene Bodenroute geprüft werden, der CleaniBot S55 Pro für kürzere gegliederte Teilflächen. Beide Zuordnungen sind nur Vorprüfungen anhand der Herstellerpositionierung und ersetzen weder eine örtliche Gefährdungsbeurteilung noch die Freigabe durch den Betreiber. Wenn Warteschlangen, Ausgänge oder Verkehrswege nicht beherrschbar sind, wird der betreffende Lauf verschoben oder die Fläche manuell bearbeitet. Die folgenden Hallen- und Eingangspläne sind hypothetisch; sie belegen weder einen Kundeneinsatz noch die sichere Interaktion mit allen Personen und Hindernissen.
Ein Planungsbeispiel ohne realen Einsatz: Eine öffentliche Halle wird in eine offene Mittelzone, eine Eingangszone und eine Wartezone geteilt. Die Mittelzone kommt für einen C5 nur in einem vom Betreiber bestätigten ruhigen Fenster infrage. Der S55 Pro wird für einen kurzen Nebenflur geprüft, sofern Türzugang und Boden passen. Eingang und Warteschlange bleiben zunächst beim Personal; die Zone ist vor jeder Fahrt erneut zu bewerten.
| Bereich | Mögliche Planung | Nicht fahren, wenn |
|---|---|---|
| Offene Mittelzone | C5 abschnittsweise und nach Freigabe prüfen | Besucherströme den Abschnitt unkontrollierbar kreuzen |
| Nebenflur | S55 Pro auf kurzer Route prüfen | Tür, Aufbauten oder Begegnungsverkehr den Weg blockieren |
| Eingang | Verschmutzung laufend manuell kontrollieren | Andrang, Wetter oder Sperrungen die Lage verändern |
| Wartezone | Nach Räumung neu beurteilen | Wartende oder Ausgänge betroffen sind |
Die Beispiele gelten nicht als bestätigte Einsätze in einem Bahnhof, Center oder Terminal. Eine Freigabe für eine Zone gilt auch nicht automatisch für die nächste: Nutzung, Boden und Rettungswege können verschieden sein.
Eine ruhige Phase ist zunächst nur eine Annahme. Die Nutzungsdaten des Betreibers und die Sichtprüfung am Einsatztag können ihr widersprechen. Auch ohne Menschenmenge können temporäre Kabel, Gepäck oder Reinigungswagen die Route verändern; der Plan benötigt deshalb eine manuelle Ausweichmöglichkeit.
Für den S55 Pro beschreibt OrionStar eine Stereokamera zur Erkennung von Stufen beziehungsweise Abgründen und Ultraschallsensoren zur Hindernisvermeidung. Dies ist eine Herstellerangabe, kein unabhängiger Nachweis einer Erkennungsquote, sicheren Begegnung oder Kollisionsfreiheit. Sie belegt nicht, dass alle Kinder, Rollstühle, Gepäckstücke, flachen Kabel oder spiegelnden Objekte rechtzeitig erkannt werden. Für den C5 wird hier keine entsprechende konkrete Sensorfunktion behauptet.
Vor einer Freigabe sollten Hersteller und Betreiber dokumentieren, welche Konfiguration geprüft wird, wie Unterbrechung und Wiederanlauf vorgesehen sind und wer bei veränderter Route eingreift. Eine beaufsichtigte Erprobung mit ausdrücklich freigegebenen, ungefährlichen Szenarien kann offene Fragen für den Standort sichtbar machen; Menschen dürfen nicht gefährdet als Testobjekte eingesetzt werden. Eine begrenzte Beobachtung ist keine allgemeine Sicherheitszertifizierung.
Für den C5 sind Angaben zur Durchfahrt wegen widersprüchlicher Herstellerquellen vor einer Nutzung zu klären. OrionStar nennt für den S55 Pro 700 mm Mindestdurchfahrtsbreite; auch dieser Wert belegt keine sichere Breite für eine Begegnung mit Publikum. Beide Modelle benötigen eine Prüfung der tatsächlich freien Route und des Wendebereichs.
Für den C5 nennt der Hersteller unter anderem Scrubbing und Wasseraufnahme. Daraus folgt weder ein trockener noch ein rutschfreier Boden. Beim S55 Pro nennt OrionStar unter anderem Scrub und Power Scrub; ein konkretes Ergebnis oder eine für jeden Boden geeignete Betriebsart ist damit ebenfalls nicht belegt.
Die zuständige Person legt das freigegebene Reinigungsmittel, die Abgrenzung und den Kontrollpunkt fest. Nach der Reinigung überprüft sie den tatsächlichen Zustand und offene Reststellen, bevor der Abschnitt nach lokalem Verfahren wieder freigegeben wird. Bei einer Verschüttung während einer Besucherwelle bleibt die unmittelbare manuelle Reaktion organisiert.
Der Hersteller nennt für den C5 je 45 Liter Frisch- und Schmutzwassertank, drei Stunden Akkulaufzeit im Scrubbing-Modus und maximal 1.980 m² pro Stunde Reinigungseffizienz. Für den S55 Pro nennt er im Scrub-Modus 4,5 Stunden und 1.197 m² pro Stunde. Das sind Herstellerangaben, keine Messung in einer Halle: Die Laufzeiten und die S55-Pro-Effizienz gelten für die genannten Modi; für die C5-Maximaleffizienz wird hier kein Modus angegeben. Insbesondere dürfen Zeit, Fläche und Wasserverbrauch am Standort nicht allein daraus zugesagt werden.
Hypothetische Kalkulation: Ein ruhiges Fenster dauert drei Stunden. Für eine freigegebene Mittelzone von 900 m² wird ein noch nicht getesteter Planwert von 450 m² pro Stunde angenommen; Reinigung rechnerisch zwei Stunden, dazu 30 Minuten Versorgung und Kontrolle. Die verbleibende halbe Stunde ist Planungspuffer, kein Sicherheitsversprechen. Bei längeren Unterbrechungen ist ein Ersatzfenster oder manuelle Bearbeitung nötig.
Die passend konfigurierte C5-Workstation unterstützt laut Hersteller das Laden, Befüllen, Ablassen und interne Spülen des Tanks. Anschluss, Standort und tägliche Wartung bleiben zu klären. Bei zwei Geräten braucht jedes einen verantwortlichen Kontakt, einen Versorgungsplan und eine getrennte Route; gemeinsame Infrastruktur und störungsfreier Parallelbetrieb sind nicht belegt.
Vor der Beschaffung werden je Zone die tatsächlich nutzbare Fläche, Betriebsfenster, Hindernisse, Boden, Versorgung und manuelle Restarbeit dokumentiert. Dabei sollten Betreiber und Reinigungsteam auch festlegen, wer eine Änderung der Besucherführung meldet und wer das Verfahren stoppt. Für enge oder ständig wechselnde Bereiche kann ein manueller Ablauf geeigneter sein als eine dauerhaft geplante Route.
Eine mögliche Testphase dokumentiert Routenunterbrechungen, Dauer einschließlich Versorgung und manuell bearbeitete Restflächen. Erst daraus entstehen standortbezogene Planungsdaten. Die Werte dieses Beispiels sind keine veröffentlichungsfähigen Messergebnisse und keine Grundlage für einen pauschalen Effizienz- oder Wirtschaftlichkeitsvergleich.
Ist die Route oder ein Ausgang nicht kontrollierbar frei, wird der Lauf verschoben oder die Fläche manuell bearbeitet.
Nein. Die beschriebene Sensorik des S55 Pro beruht auf Herstellerangaben und belegt keine sichere Reaktion auf alle Hindernisse.
Nein. Nach C5-Reinigung sind Bodenzustand und Freigabe nach örtlichem Verfahren zu prüfen.
Nein. Modus, Verkehr, Versorgung, Unterbrechungen und Nacharbeit müssen standortbezogen berücksichtigt werden.